Der Botanische Garten von Padua

Hortus Mirabilis

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Der Botanische Garten von Padua, Orto Botanico Università di Padova, wurde 1545 gegründet und ist damit der älteste, einer Universität zugehörige Botanische Garten. Bis heute befindet er sich an seinem ursprünglichen Ort und ist in seiner historischen Struktur nahezu unverändert erhalten geblieben. 1997 wurde er von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt.

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Dieser Baum hat einiges zu bieten

Maclura pomifera, der Milchorangenbaum oder Osagedorn

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Mammuts haben sich vermutlich an den Früchten gelabt, die dornenbewehrten Zweige dienten als Vorbild für den Stacheldraht, sein Holz wird im traditionellen Bogenbau eingesetzt und aus der Wurzelrinde gewann man gelben Farbstoff zum Färben von Textilien. Es ist schon erstaunlich, wie vielseitig dieser hübsche, auf den ersten Blick aber nicht weiter auffällige Baum ist.

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Diese Kastanien fallen einem garantiert nicht auf den Kopf

Bunium bulbocastanum, die Erdkastanie

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In dieser Jahreszeit gehe ich besonders gerne durch den Nutzpflanzenbereich. Im letzten Jahr habe ich dort den Gewöhnlichen Meerrettich mit seiner ausgeprägten Panaschierung bewundert und den Färberwaid kennengelernt. In diesem Jahr hat es mir eine im Vergleich dazu eher bescheidene Pflanze angetan: Bunium bulbocastanum, eine Pfllanzenart aus der Gattung Knollenkümmel (Bunium) innerhalb der Familie der Doldenblütler (Apiaceae).

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In der Kuppel, um die Kuppel und um die Kuppel herum

Teil 1: Die Delosperma im Sukkulenten-Beet

Veröffentlicht Schreibe einen KommentarVeröffentlicht in Aus Freude an der Gärtnerey

Eigentlich … war ich mit Reviergärtner Lars Leonhard zu einem Rundgang durch die Kuppel verabredet, aber als ich ihn traf, war er noch mit dem Gießen des Sukkulenten-Beetes beschäftigt, wobei ich ihm Gesellschaft leistete. So ergab es sich eher beiläufig, dass ich zunächst eine Einführung in die Welt der Delosperma (Mittagsblumen) erhielt, danach den Palmenhain mit seinen winterharten Palmen kennenlernte, dem Bananenbeet einen kurzen Besuch abstattete und die Geschichte von den seltenen Eukalyptusbäumen hörte. Als Herr Leonhard dann munter meinte, nun könnten wir zu dem eigentlichen Grund des Treffens in die Kuppel gehen, „machte ich schlapp“. Mir schwirrte der Kopf, mehr Erklärungen konnte ich nicht aufnehmen. Schließlich ist das alles Neuland für mich. Und auch meine Leserinnen und Leser wären vermutlich überfordert, wenn ich meine neuen Kenntnisse in einen Beitrag packen würde. Aber aus der Fülle der spannenden Informationen und Geschichten ist eine Idee entstanden.

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Endlich wieder an der frischen Luft

Die empfindlichen Kübelgewächse sind ins Freie gebracht worden

Veröffentlicht Schreibe einen KommentarVeröffentlicht in Neuigkeiten aus dem Garten

Letzte Woche war es wieder soweit. Die empfindlichen Kübelpflanzen sind aus ihrem Winterquartier geholt worden und bleiben nun bis Oktober im Freien. Gezählt wurden die nach draußen zu schaffenden Gefäße nicht, aber es werden über 200 gewesen sein. Wenn man die teilweise mächtigen Tröge und die Höhe der Pflanzen sieht, mag man es kaum glauben, aber in fünf Stunden war der Umzug erledigt. Da haben die sieben Gärtnerinnen und Gärtner sowie die fünf Studierenden ganz schön gerackert. Dem Ausräumen (und Einräumen) kommt zugute, dass die Orangerie mit einer Größe von 325 m² und einer Höhe von 13 m über 8 m hohe Tore verfügt, durch die die Pflanzen problemlos transportiert werden können. Das war nicht immer so. Vor Einweihung der Orangerie im Jahre 2004 wurden die Pflanzen in niedrigen Gewächshäusern den Winter über aufbewahrt. Größere Bäume mussten damals flach liegend durch die engen Türen bugsiert werden. Das hat Mensch und Pflanze nicht gutgetan!

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Hereinspaziert!

Der Botanische Garten ist wieder geöffnet

Veröffentlicht 1 KommentarVeröffentlicht in Neuigkeiten aus dem Garten

Eine gute Nachricht zu Pfingsten! Aufgrund der gesunkenen Inzidenzwerte in Düsseldorf konnte der Botanische Garten seine Pforten heute wieder öffnen. Auch wenn die Gewächshäuser weiterhin geschlossen bleiben, das Freigelände ist zu den regulären Sommeröffnungszeiten wieder zugänglich. Nun kann Garten-Freundin Ute ihre Tamariske doch noch in voller Blütenpracht erleben!

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Durch das Schlüsselloch gelinst

Die Strauchpäonien im Garten blühen

Veröffentlicht 4 KommentareVeröffentlicht in Impressionen aus dem Garten

Wie schade! Etliche enttäuschte Besucherinnen und Besucher stehen in diesen Tagen vor dem geschlossenen Eingangstor zum Botanischen Garten und können es kaum glauben. Der Garten muss coronabedingt weiterhin geschlossen bleiben und ist nicht zugänglich. Dabei blühen die Strauchpäonien gerade jetzt und schmücken in verschwenderischer Pracht die Beete. So können wir nur hoffen, dass der Garten an Pfingsten (wenn die Inzidenzwerte es zulassen) wieder geöffnet werden kann und der starke Regen an diesem Wochenende den empfindlichen Blüten nicht geschadet hat. Ich durfte durch das Schlüsselloch linsen, um einige Impressionen von diesen Schönheiten einzufangen. Finden Sie nicht auch, dass die Blüten an kostbare Ballkleider aus Taft und Seide erinnern?

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