So schön kann Kohl sein!

Ein erster Spaziergang im neuen Jahr durch den Garten

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Ich hatte Glück! Der Nebel lichtete sich gestern Mittag während meines ersten Rundgangs im neuen Jahr durch den Garten. Die Sonne brach durch die Wolken, tauchte den Garten in helles Licht und spiegelte sich in den Gläsern der Kuppel. Ein wahrer Lichtblick in diesem Einheitsgrau. Aber auch an trüben Tagen kann ich einen Spaziergang durch den Garten nur empfehlen, er ist eine wahre Erholung in diesen von Corona geprägten Zeiten.

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Heinrich Heine zu Ehren

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Am 13. Dezember wird der Geburtstag von Heinrich Heine, dem 1797 in Düsseldorf geborenen Namensgeber der Düsseldorfer Universität, gefeiert. Der Botanische Garten als Einrichtung der Universität ist Heine damit ebenfalls in besonderer Weise verbunden. So trifft es sich gut, dass Heinrich Heine, einer der berühmtesten Dichter der Weltliteratur, in rund einhundert Gedichten auch Pflanzen benannt hat. Sonnenstrahlen, Schmetterlinge, Rosen: wie sehnen wir uns in diesen Zeiten nach ihnen.

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Zwischen Himmel und Erde

Viscum album, die Weißbeerige Mistel

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Man sollte sich nicht täuschen lassen. Die Mistel ist mehr als ein beliebter Advents- und Weihnachtsschmuck. Schaut man sich ihre “Vita” näher an, findet man neben der wissenschaftlichen Abhandlung Begriffe wie “Goldene Sicheln”, “Vogelmist”, sogar “Kusskugeln”. Ein näherer Blick auf dieses “merkwürdige” Lebewesen lohnt sich daher nicht nur aus botanischer Sicht, wo sie seit Jahrhunderten Gelehrte fasziniert.

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Der Botanische Garten von Padua

Hortus Mirabilis

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Der Botanische Garten von Padua, Orto Botanico Università di Padova, wurde 1545 gegründet und ist damit der älteste, einer Universität zugehörige Botanische Garten. Bis heute befindet er sich an seinem ursprünglichen Ort und ist in seiner historischen Struktur nahezu unverändert erhalten geblieben. 1997 wurde er von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt.

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Dieser Baum hat einiges zu bieten

Maclura pomifera, der Milchorangenbaum oder Osagedorn

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Mammuts haben sich vermutlich an den Früchten gelabt, die dornenbewehrten Zweige dienten als Vorbild für den Stacheldraht, sein Holz wird im traditionellen Bogenbau eingesetzt und aus der Wurzelrinde gewann man gelben Farbstoff zum Färben von Textilien. Es ist schon erstaunlich, wie vielseitig dieser hübsche, auf den ersten Blick aber nicht weiter auffällige Baum ist.

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Diese Kastanien fallen einem garantiert nicht auf den Kopf

Bunium bulbocastanum, die Erdkastanie

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In dieser Jahreszeit gehe ich besonders gerne durch den Nutzpflanzenbereich. Im letzten Jahr habe ich dort den Gewöhnlichen Meerrettich mit seiner ausgeprägten Panaschierung bewundert und den Färberwaid kennengelernt. In diesem Jahr hat es mir eine im Vergleich dazu eher bescheidene Pflanze angetan: Bunium bulbocastanum, eine Pfllanzenart aus der Gattung Knollenkümmel (Bunium) innerhalb der Familie der Doldenblütler (Apiaceae).

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In der Kuppel, um die Kuppel und um die Kuppel herum

Teil 1: Die Delosperma im Sukkulenten-Beet

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Eigentlich … war ich mit Reviergärtner Lars Leonhard zu einem Rundgang durch die Kuppel verabredet, aber als ich ihn traf, war er noch mit dem Gießen des Sukkulenten-Beetes beschäftigt, wobei ich ihm Gesellschaft leistete. So ergab es sich eher beiläufig, dass ich zunächst eine Einführung in die Welt der Delosperma (Mittagsblumen) erhielt, danach den Palmenhain mit seinen winterharten Palmen kennenlernte, dem Bananenbeet einen kurzen Besuch abstattete und die Geschichte von den seltenen Eukalyptusbäumen hörte. Als Herr Leonhard dann munter meinte, nun könnten wir zu dem eigentlichen Grund des Treffens in die Kuppel gehen, „machte ich schlapp“. Mir schwirrte der Kopf, mehr Erklärungen konnte ich nicht aufnehmen. Schließlich ist das alles Neuland für mich. Und auch meine Leserinnen und Leser wären vermutlich überfordert, wenn ich meine neuen Kenntnisse in einen Beitrag packen würde. Aber aus der Fülle der spannenden Informationen und Geschichten ist eine Idee entstanden.

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