Was tut sich im Garten?

Wildbienen helfen

Ein Tipp aus dem Botanischen Garten

Endlich! Bei diesem schönen Wetter hält es keinen Gartenenthusiasten mehr im Haus. In den Gärten wird eifrig gewerkelt und der Garten für das beginnende Frühjahr herausgeputzt. Nicht anders ist es im Botanischen Garten. Überall sieht man Gärtnerinnen und Gärtner, die den Boden auflockern, Bäume und Hecken schneiden und nach dem Rechten schauen. Bei einem meiner Besuche bekam ich dann einen Tipp, wie man im eigenen Garten Wildbienen beim Start in ein Bienenleben helfen kann.

Wir haben es in der Hand. Auch mit kleinen Maßnahmen im eigenen Grün kann man einen Beitrag zum Erhalt von Wildbienen und anderen Insekten leisten. Es geht ganz einfach: Die Stängel von Stauden und anderen Pflanzen mit hohlen oder markhaltigen Stängeln sollte man im Herbst nicht abschneiden und am besten noch bis in den Mai des kommenden Jahres hinein stehen lassen. Schneidet man die Stängel im Frühjahr dennoch zeitig ab, dann sollten sie nicht zerkleinert werden und in den Kompost oder Abfall wandern, sondern senkrecht (nicht waagerecht) und leicht schräg, gegen Umfallen gesichert, an einem sonnigen Platz im Freien aufbewahrt werden. Warum? Wildbienen leben im Gegensatz zu Honigbienen nicht in einem Stock. Die verpuppten Larven von Wildbienen und anderen Insekten nutzen vielmehr die hohlen und markhaltigen Pflanzenstängel als Winterschlafplatz. Lässt man die Stängel stehen, gibt man den Tieren die Möglichkeit, im Frühjahr oder Frühsommer zu schlüpfen und wir werden mit dem Anblick von geschäftigen Bienen belohnt.

Frühjahrsputz

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